Modern Wushu - Chang Quan

Chang Quan/modern Wushu verbindet die Effektivität der Kampfkunst mit den physischen Aspekten des Sports -  Körperbeherrschung, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft (insbesondere Kraftausdauer und Schnellkraft) - und fördert Konzentration, Durchhaltevermögen und Koordinationsvermögen.

Das Training beinhaltet Techniken zur Selbstverteidigung, Formentraining (Taolu) und akrobatische Elemente. Die Bewegungen sind lang und elegant (chang), um den Gegner auf Distanz zu halten. Im Training und im modern Wushu/Taolu werden sie tiefer und weiter ausgeführt, um Kraft und Beweglichkeit zu trainieren, im Kampf steht man höher, um flexibel und rasch reagieren zu können.

Wushu Kurse in Wien 2020/21

jugend ab 14 und erwachsene

TEAMKLASSE

DIENSTAG 19:00 - 20:30

Amalienstraße 31-33

1140 Wien, TS rechts (Top18)

als Ergänzung zum Basiskurs

Monatlich

54€

BASISKURS

DONNERSTAG 19:00 - 20:30

Märzstraße 178, 1140 Wien

Anfänger und Fortgeschrittene. 

Monatlich

54€

TRICKING

SAMSTAG 12:00 - 14:00

Geblergasse Sporthalle

1170 Wien

Flatrate für alle 3 Kurse:

Monatlich

130 €

Was bedeutet: Kung Fu, Wushu, Chang Quan?
Kung Fu/Gong Fu: 

Kung Fu (Gong Fu) bezeichnet prinzipiell jede Kunstfertigkeit (Fu), welche durch stetes Üben (Gong) erreicht wird. So können alle Wushu Systeme auch als Gong Fu tituliert werden. Spezielle traditionelle Systeme tragen Gong Fu auch in ihrem Namen. So spricht man von Shaolin Gong Fu und Wudang Gong Fu.

Wushu: 

Wushu bezeichnet, wie wir bereits erläutert haben, die Gesamtheit aller (weit über 100) Kampfkunstsysteme Chinas. Wörtlich übersetzt man es am Besten mit Kampf-Kunst, oder noch genauer: Die Kunst einen Konflikt zu beenden.

Das wettkampfmäßig betriebene Chang Quan (s.u.) wird außerdem als "Modernes Wushu" bezeichnet, da es die 

verschiedenen Schulen des Chang Quan zu einem modernen, akrobatisch und sportlich orientierten System zusammenfasst. Aber auch das moderne Wushu bleibt eine Kampfkunst und ist in der Anwendung effektiv. Eine häufig geäußerte Kritik - die akrobatischen Elemente stünden dem Sinn einer Kampfkunst entgegen - zeigt von einigem Unverständis gegenüber dem Prinzip des modernen Wushu: Beweglichkeit ist ein wichtiges Element im Kampf. Z.B.:Wer nicht in Kopfhöhe kicken kann, dem fehlt es an Kraft bei einem Kick in Bauchhöhe. Dies ist natürlich individuell verschieden, aber auch eine sehr kräftige Person kann noch stärker kicken, wenn sie gut gedehnt ist. Ausserdem - und das ist noch wichtiger - verringert die Dehnung der Muskulatur die Verletzungswahrscheinlichkeit in Kampf und Training. 

Chang Quan:                                         

Chang Quan ist eines der beliebtesten und auch spektakulärsten Wushusysteme. Ursprünglich wird damit eine Gruppe von Wushu Schulen bezeichnet, die durch weit ausholende Bewegungen gekennzeichnet ist, mit denen der Gegner auf Distanz gehalten wird. (Chang bedeutet "lang" und Quan "Faust") Zu diesem System zählt auch das bekannte Shaolin Kung Fu. Aus diesen Schulen hat sich das moderne Wushu (s.o.) entwickelt.

Geübt wird zunächst die Basisbewegung alleine, die Technik in der Anwendung und schließlich eine streng choreographierte Form, die auch für Wettkämpfe zugelassen ist. Aber trotz der ästhetischen Ansprüche hat jede Bewegung dieser Form eine Bedeutung in Angriff oder Verteidigung. Der Athlet/die Athletin nutzt die Form, um seine/ihre Kampffähigkeit zu verbessern. 

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